Femidom - das "Kondom für die Frau"
Kondome für Frauen - ein auf den ersten Blick sehr interessantes Konzept; auf den zweiten Blick hingegen ist es zwar gut gemeint,
aber in der praktischen Anwendung etwas problematischer als die üblichen "Männerkondome" (Sicher, auch Frauen leider unter Latexallergie, aber
deswegen allein muss es kein Frauenkondom sein). Es ist dazu gedacht, vor dem Verkehr eingeführt zu werden (es ist auch ausreichend groß, keine Frage) und
so dem Mann das Überstreifen eines "Männerkondoms" zu ersparen.
In der Praxis war es beim "alten" Femidom (FC1) allerdings oft so, dass durch die recht großzügigen Maße des Produkts und das verwendete Material
ein gewisser Plastiktüten-Knitter-Effekt auftrat, der beim "neuen" Femidom (FC2) nicht mehr zu beobachten ist.
Zu empfehlen ist die Anwendung aber auf jeden Fall, insbesondere, wenn mit Gegenständen im
Vaginalbereich hantiert wird, über deren hygienischen Zustand Zweifel bestehen (was hin und wieder leider auch für die Hände des Partners/der Partnerin
gilt...).

Das Femidom hat zwei Ringe (siehe Abb.) - einen schmaleren am
oberen (inneren) geschlossenen Ende, und einen größeren am unteren (offenen) Ende, der dann auch
nach dem Einführen außen bleibt und mit der Hand fixiert werden sollte.
Material des "alten" Femidoms ("FC1"): Polyurethan
Material des "neuen" Femidoms ("FC2"): Nitrilkautschuk
besondere Merkmale: Spezialform zum Einführen in die Vagina
Verpackung: einzeln versiegelte Tüten
Erhältlich als: Packung mit 3 Stück oder einzeln (bulk)
Bezugsmöglichkeiten: Apotheken (meist nur auf Bestellung), einige Onlineshops
Durchschnittspreis: 3,00 bis 4,00 € pro Kondom
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Jährliche Kosten2: 525.- Euro
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